Minister in Benneckenstein: Drei Themen - und alle weiter offen

Zweiter v.r.: Minister Webel

Am 20. Februar war der Minister für Verkehr und Landesentwicklung, Thomas Webel, zu in Benneckenstein. Ortsbürgermeister Schulteß, Ordnungsamtsleiter Roland Krebs und Ortschaftsrat Matthias Kallmeyer hatten hauptsächlich drei Themen auf der Agenda.

Es wurden drei Themen behandelt und über Möglichkeiten deren Realisierungen diskutiert. Als wichtigstes Anliegen wurde über die Sanierung der Bergstraße gesprochen. Wird es möglich sein, dass in diesem Jahr mit dem ersten Bauabschnitt begonnen wird? Der umfasst die Strecke von der „Klippe“ bis zum Abzweig Wildenberg und steht schon seit einigen Jahren auf dem Wunschzettel von Bürgermeister Schulteß. Benneckenstein sei durchaus in der Lage, die notwendigen Eigenmittel aufzubringen, so Schulteß.

Als zweiter Punkt wurde der „2. Entwurf der Fortschreibung der regionalen Planungsentwicklung“ erörtert. Dass Benne und Hasselfelde sich die Aufgaben eines Grundzentrums teilen wollen, darüber war man sich schon im Vorjahr einig geworden. Nur: der Entwurf ist von der Kommunalaufsicht noch nicht bestätigt worden.

Punkt 3 führte die Stadtvertreter mit ihrem Gast in das Harzbad. Hier empfing sie Schult als Leiter des Tourismusbetriebes der Stadt Oberharz am Brocken. Die Stadtvertreter machten die Wichtigkeit des Hallenbades für den Tourismus in der Region deutlich und versuchten in Webel einen Fürsprecher für den Erhalt des Harzbades zu finden.
Die Reparatur des scheinbar von Kondenswasser durchfeuchteten Daches bedarf einer größeren Finanzspritze. Wie zu erfahren war, ist den bisherigen statischen Untersuchungen aber noch immer kein eindeutiges Gutachten gefolgt. Die Situation ist also derzeit immer noch von Unsicherheit geprägt. Niemand möchte es verantworten, das Bad zum Betrieb freizugeben, solange noch eine Spur Schnee auf dem Dach liegt. Konkrete Zusagen gab es an diesem Tag nicht.