Harzbad wegen Wartung geschlossen - Wie geht es danach weiter?

Eine der größten Baustellen in Benneckenstein ist derzeit das Harzbad. Ab der kommenden Woche ist es wartungsbedingt bis in das kommende Jahr geschlossen. Viel schwieriger ist allerdings die Lage beim Dach. Von einer Sanierung bis zur Schließung des Bades scheint alles möglich.

Die Schließzeit wird nicht wie sonst vier Wochen, sondern aufgrund von größeren Wartungsarbeiten an Verschleißteilen, Filter und Rohrleitungen etc. wesentlich länger dauern. Geplant ist am 20. Februar 2017 den Badebetrieb wieder freizugeben. Allerdings wird dies von einem noch zu erstellenden Gutachten eines Statikers abhängig sein, der den Zustand des scheinbar durchfeuchteten Daches prüfen muss. Fällt dieses positiv aus, steht der geplanten Eröffnung nichts entgegen. Letzte Untersuchungen hätten ergeben, dass es bei einer Schneelage arge Bedenken gebe.

Wenn festgestellt wird, dass Sanierungsbedarf an der Dachkonstruktion besteht, so können die Mittel dazu aus eigenem Haushalt nicht aufgebracht werden. Es ist von einer Million Euro für die Sanierung die Rede. Probleme gibt es auch bei den Fenstern. Ohne eine Hilfe der Landesregierung wird das wohl nicht umsetzbar sein. „Sie muss zu ihrem Wort stehen und das Harzbad erhalten, von dem die Tourismusstruktur einer ganzen Region abhängig ist“, so Damsch.

„Wir wollen nicht zumachen, sondern für den Erhalt des Bades kämpfen!“

Er begrüße es, wenn sich Bürger als „Initiative“ gegenüber der Landesregierung „positionieren“ würden und Michael Finzel als „Beratender Bürger“ den Statikern bei deren Arbeit behilflich ist. Damsch: „Es ist nicht die Situation den Kopf in den Sand zu stecken!“ Seitens der Stadt solle alles getan werden, das Bad zu erhalten. „Der Stadtrat hat bereits die territoriale Wichtigkeit der weiteren Bewirtschaftung des Bades bekundet“. Damsch: „Nein, wir wollen nicht zumachen, sondern für den Erhalt des Bades kämpfen!“

Die wartungsbedingte Schließung erfolgt ab dem 21. November 2016. Die Angestellten werden für die Zeit der Schließung umgesetzt. Auf einer Veranstaltung mit Vereinsvertretern wurde auch das Marketing kritisiert. Hier gebe es Nachholbedarf in Sachen Darstellung und Verbreitung der Werbung. Ebenso sei die Zahl der Badegäste derzeit nicht zufriedenstellend.