Feuerwehr probte Ernstfall

Aus den Fenstern des alten Kinderheims in Trautenstein steigt dichter Rauch. Einige Kinder und Erzieherinnen werden noch vermisst. Aber Glück im Unglück: Das Ganze war am 6. Dezember nur eine Übung. Diese zeigte allerdings eindrucksvoll, wie gut trainiert die Brandbekämpfer sind. Mit dabei war auch die Freiwillige Feuerwehr Benneckenstein.

"Das Szenario war ein Brand in der Küche des Kinderheims", erklärte Stadtwehrleiter Dirk Czekay. "Dieser hatte einige Räume sehr stark verqualmt und den Rettungsweg für die letzten noch Vermissten abgeschlossen."

Ca. 80 Kameradinnen und Kameraden der Stadt Oberharz am Brocken machten bei der Übung mit. Die örtliche Feuerwehr war bereits nach kurzer Zeit, nach etwa 5 Minuten, mit einem Löschfahrzeug vor Ort. Einige Minuten später rückten weitere Löschfahrzeuge, Einsatzwagen sowie eine Drehleiter nach. Damit wurden auch die Vermissten aus einem Fenster des dritten Stocks "gerettet". Einige Feuerwehren waren für die Menschenrettung zuständig und andere für die Wasserversorgung.

Nach ca. zwei Stunden war alles vorbei und Stadtwehrleiter Dirk Czekay lobte noch einmal die "Vorgehensweise" der Feuerwehrmitglieder. Als kleines Dankeschön für die Einsatzbereitschaft zum Nikolaustag gab es für jede Einsatzkraft eine süße Entschädigung, die die Feuerwehr Stiege spendierte.