Wartburg-S-Treffen auf Durchreise in Benneckenstein

Am letzten Samstag war Zwischenstation des 4. Wartburg-S-Treffens im "Ostdeutschen Fahrzeugindustriemuseum" in Benneckenstein. 50 Autos waren über den Mittag etwa drei Stunden hier. Die Ausfahrt nach Benneckenstein war ein Progarmmteil des dreitägigen Treffens in Wernigerode.

Es handelte sich ausschließlich um die legendären "Dreidreizehner" Sportcoupes und 311er Kabrios. Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch die Besonderheit aus, von 1956 bis 1965 in begrenzter Anzahl und in Handarbeit gefertigt zu sein. Sie waren nur einem elitären Fahrerkreis vorbestimmt (Rolf Herricht und Prof. Manfred von Ardenne besaßen z.B. einen). Sie waren schon damals eine absolute Rarität nicht nur auf den ostdeutschen Straßen. Bei einer Ausstellung in New York 1858 erhielt der "313er" die Auszeichnung "Schönstes europäisches Importauto". Heute gehören die Wartburgs 311 und 313 wegen ihrer nur noch geringen Anzahl (etwa 150 laufen noch) zu den Stars der Olsdimerszene und werden teuer gehandelt.

Zeuge einer derart seltenen Dreielfer-Ansammlung wie das in Wernigerode / Benneckenstein sein zu dürfen, ist daher ein Glücksfall.

Jürgen Kohlrausch

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